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Zlabings mit Kadolz, Lexnitz, Rubaschhof

49° 0′ N, 15° 21′O

Slavonice

Zlabings

Geschichte
Fränkisch-bayrische Gründung nachkarolingischer Zeit, vermutlich bei der Spitalskirche, urkundlich 1260 erstmals erwähnt, 1353 als Stadt genannt. Der Name, bis 1500 Zlewings oder Zlebings, geht nach J.Reutter auf „ze lebings“ zurück, wobei leb oder leber „Hügel, Anhöhe“ bedeutet, so daß ein Hügelort damit bezeichnet ist – was der Lage der Kirchenburg entspricht. Die extensiv betriebene Schafzucht in der Umgebung läßt die Tucherzeugung blühen, in Tuchlauben und auf dem Markt werden die Stoffe verkauft. Schließlich gehört ein Fünftel der Bürger der Tuchmacherzunft an. 1876 sind im Ort neun Strick- und Wirkwarenbetriebe nachweisbar.
1423 belagern die Hussiten – erfolglos – die Stadt und verwüsten die Umgebung; schon 1526 besteht hier die älteste Poststation in Mähren an der Strecke Wien-Prag. Kirche, Turm und Rathaus werden neu gebaut, den Häusern werden Stockwerke aufgesetzt. Neben der Tuchmacherzunft, bestehen Zünfte der Schneider, Sattler, Bäcker und Müller, Leinweber, Hutmacher, Tischler, Schlosser, Glaser, Büchsenmacher, Fleischer und Binder (nach Alter geordnet). Die Blütezeit fällt ins 16.Jh. Schwere Schäden entstehen durch den 30jährigen Krieg, immer wieder ziehen Militärabteilungen durch, verlangen Kontribution und plündern, 1645 erobern die Schweden die Stadt. Die Pest wütet 1680/81, 1682 bereitet man sich auf den Türkenangriff vor, die Zwingermauer wird verstärkt, Waffen werden ausgegeben, Wachen aufgestellt, Mauern und Tore ausgebessert, der Graben wird ausgestochen; während der Belagerung Wiens werden vom Rat öffentliche Betstunden angeordnet. Nach dem Entsatz Wiens verursachen Truppendurchmärsche hohe Kosten.
1741 wird das letzte Todesurteil–an dem Anführer einer Räuberbande–durch Rädern vollstreckt. Ein Großfeuer vernichtet 1750 vierzig Häuser, die Kapelle St.Jakob sowie Dachstuhl und Turm der Kirche und die Orgel. Zwei Kompanien des Regiments Daun lagern in der Stadt, ein Soldatenweib, das in einem Dachboden Wäsche aufhängt, befestigt einen brennenden Holzspan in den Dachsparren, was streng verboten ist. Die Stadt muß dem Militär auch noch den Verlust an verbrannten Monturen u.a. ersetzen.
Die seit 1526 bestehende Poststraße, die von Wien über Zlabings nach Prag geführt hat, wird 1750 auf die Strecke über Znaim und Iglau verlegt, was Handel und Gewerbe benachteiligt.
Die Revolution von 1848 ermuntert eine Schar von Handwerksgesellen zu einer Katzenmusik vor dem Pfarrhof, eine Gruppe von Bürgern schlägt die Revolution mit Stöcken und Ochsenziemern nieder. Im April wird eine Nationalgarde aufgestellt, 1851 wird sie aufgelöst, da die Bürger ihr wenig Ordnungsmacht zutrauen, zumal sie die Demolierung der Apotheke am unteren Platz wegen Zuspätkommens nicht hat verhindern können.
1860 wird wegen der Wirtschaftskrise Notgeld der Gemeinde gedruckt.
1870 wird ein „Theater-Dilettantenverein“ gegründet, der bis Ende der 90er Jahre besteht. Man spielt „Alpenkönig und Menschenfeind“, „Pfarrer von Kirchfeld“, „Verschwender“, „Bettelstudent“, „Das Mädel aus der Vorstadt“, „G’wissenswurm“, „Meineidbauer“, „Die Kreuzelschreiber“ und „Im Weißen Rößl“.
1879 bestehen 9 Strick- und Wirkwarenbetriebe, deren es in ganz Mähren nur noch acht weitere in 6 Städten gibt. 1903 wird die Lokalbahn Waidhofen/Thaya-Zlabings (26,7km) eröffnet. 1907 wird das erste Auto von einem Zlabingser erworben.
In den Tagen des Umsturzes von 1918 stellt die Stadtverwaltung auf Verlangen der Bürgerschaft zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung eine Bürgerwehr auf, von der tschechische Spitzel einer Militärabteilung aus Iglau, die in Böhmisch-Rudoletz steht, Greuelmärchen berichten, worauf diese am 18.November um Mitternacht die Stadt umzingelt und von der erhöhten Bahnstrecke her mit Maschinengewehrfeuer belegt. Die Wache der Bürgerwehr am Bahnhof wird überwältigt und ins Gefängnis geworfen. Dasselbe widerfährt dem Bürgermeister und zwei weiteren Männern. Die Tschechen verkünden das Standrecht und drohen mit der Todesstrafe. Die Besatzung dauert 14 Monate, die Kosten-mehr als 10000 Kronen-hat die Gemeinde zu tragen, die Bürger erleiden vielerlei Bedrängnisse.
Entlang der Grenze werden Erdlöcher ausgegraben und mit je zwei Soldaten besetzt. Mitte der 30er Jahre entsteht ein Gürtel von Betonbunkern, sie reichen von Böhmisch-Bernschlag bis zum Kohlberg nördlich von Altstadt.
Größtes Gasthaus ist bis zur Eröffnung des Deutschen Hauses 1932 der „Kaisergarten“ (ab 1919 „Volksgarten“), wo der Theaterverein „Frohsinn“ Stücke darbietet wie „Einen Jux will er sich machen“, „Die Lokalbahn“, „Polenblut“, „Die Försterchristl“, „Der Stabstrompeter“, „’s Nullerl“, die Theatergesellschaft führt den „Kooperator“ oder den „Herrgottschnitzer“ auf, die Theatergruppe des Arbeitervereins spielt Stücke wie „Der keusche Lebemann“ oder „Die spanische Fliege“. Vereine halten im „Volksgarten“ ihre Feste und Bälle ab.
Das „Deutsche Haus“, vom Verein Deutsches Haus unter Beteiligung der Bürgerschaft errichtet, verfügt über einen Saal mit Bühne, 7m tief, mit Soffittenbeleuchtung, Rampenlicht und Rundhorizont; dies ermöglicht in den 30er Jahren anspruchsvollere Ausstattung. Die Gruppe „Frohsinn“ präsentiert „Flachsmann als Erzieher“, „Die drei Eisbären“, das „Dreimäderlhaus“, daneben werden Konzerte und Bälle abgehalten, später wird der Saal vor allem für Kinovorführungen benutzt.
Zu Beginn des Jahres 1929 steigerte sich eine Kältewelle bis zur Nacht vom 9. auf den 10.Feber auf minus 38 Grad Celsius.
Am 9.Mai 1945 marschieren die Rotarmisten ein, die Stadt versinkt in Greueln. Am 10.Mai werden von tschechischen „Partisanen“ 21 Bürger bis 15.Juni eingesperrt und mißhandelt. Am 6.Juni werden die Deutschen über die Grenze nach Österreich vertrieben.

Brauchtum
Spittelwieskirtag am ersten Sonntag im September,
Heilig-Geist-Wallfahrt: kleine Wallfahrt am 5.Sonntag nach Ostern, große am ersten Sonntag im Oktober.

Am Vorabend von Mariä Himmelfahrt (15.8.) werden Kräuter gesammelt (Muttergottesschühchen oder Hornklee, Ackerschachtelhalm oder Zinnkraut, Schafgarbe, Kamille, Johanniskraut) und ein Obstbaumzweig, dazu kommt eine Königskerze, die Wetterkerze, aus allem wird ein Sträußchen gebunden, das am Feiertag geweiht wird und Haus und Hof vor Blitzschlag und allem Bösen schützen soll.

Eine Gehstunde westlich von Zlabings lag einst im Wald das Dorf Pfaffenschlag (ca.120 Bewohner, 16 Häuser, 225 ha), 1423 von den Hussiten zerstört. 1774 gründen Zlabingser Bürger eine Genossenschaft „Pfaffenschlager Gemeinde“ und erwerben Waldstücke dieses Ortes, alljährlich halten sie einen Gedächtnis-Gottesdienst für Pfaffenschlag.

Türmerin und Nachtwächter sind bis 1941 tätig; Nachtwächterlied:
Alle meine Herr’n und Frau’n, ich mach’ Euch kund:
Der Glockenstreich, die elfte Stund’,
Hat elf g’schlag’n. Gelobt sei Jesus Christus!

Wer’s Maul nit aufmocht, muiß in Beitl aufmocha.
Wer länga schloft ols sieb’n Stund,
verschloft sein’ Witz und seine G’sund.

Matriken seit 1647,

Bedeutend:
Dr.Theodor Deimel, *30.10.1866 Zlabings, †28.12.1952 Zlabings, Heimatforscher, Schriftsteller.
Prof.Dr.iur.et theol.Franz Joseph Pabisch, Historiker, *25.3.1825 Zlabings, †8.10.1879 Baltimore/USA,
Dr.phil.Emmerich Pabisch, Dichter (Pseudonym: Sigurd Richter), *28.9.1881 Zlabings, †10.5.1956 Graz

Literatur:
Prohaska, Johann: Kurze Geschichte der Stadt Zlabings in Mähren. 1864
Palmberger, Josef: Chronik von Zlabings. 1892
Deimel, Theodor: Die Stadt Zlabings. 1913
Reutter, Hans: Geschichte der Stadt Zlabings. 1918
Deimel, Theodor: Gemeindegedenkbuch der Stadt Zlabings. 1923
Sprinzl, Erhard: Geschichte der Stadt Zlabings. 1930
Polly, Eleonora: Zlabings. 1975
Polly, Eleonora: Zlabings, Heimaterinnerungen. 1977
Polly, Eleonora: Zlabings – Bilder einer alten Stadt. 1983
Rosenbusch, Reinhard: Zlabings im Spätmittelalter. 1987
Puffer, Emil: Zlabings. 1992

mit Kadolz, Lexnitz, Rubaschhof

Bezirk Datschitz, Gericht Zlabings

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d. Thaya

Platzort 2292 ha, 512m ü.d.M.

Name: Die ältere Form Zlebings oder Zlewings (bis 1500) ergibt sich aus „zu Lebings“ das ist „auf dem Hügel“, zu „leb“ oder „leber“, „Hügel“.
Umgeben von Bergen: im Westen Wachtberg (568m) und Kupfersteinberg („Kopfsteinberg“, 762m); Burlusberg (601m, NW), im Osten Galgenberg (550m) und Grubberg (597m); Hoher Stein (680m, SW), beliebtes Ausflugsziel bei Maires.

Fischzucht im Kohlteich, Abfischen der Schodlau/Scharlau (vor 1497 entstanden)

Flurnamen:
Galgenbergäcker („Golenberi“), Stadtlüßln, Groamatwiesen (Groamatwiesstückln und Fratreserlüß), Gaisbergäcker, Elseewiesen, Bahnhofstückeln, Golzenlüß, Grabenlüß, Golzenwiesen, Grabenwiesen, Stadtbergäcker, Mühlstückeln, Mühlhüweln, Wachtbergäcker, Auäcker, Wachtberghölzeln, Hirschenwiesen, Auwiesen, Heidezugraben, obere und untere Heidefelder, Schinderbigläcker, Hofstättenäcker, Heiliggeist-Äcker, Loamhüweläcker.

Plätze, Straßen:
Unterer Platz mit Marienbrunnen, Rotenturmstraße, Lange Gasse, Oberer Platz, Znaimer Gaßl, Deanagaßl, Rosengasse, Kirchengaßl, Schulgaßl, Altbachstraße, Spitalgasse, Bahnhofstraße, Drei-Häusl-Gasse, Altbachlände, „Seufzerallee“, Maireser Straße, Langthalerstraße, Pieslinger Straße, Webermanngasse (Tiefer Weg), Galgenmühlweg, Schindergaßl, Graben, Seestraße, Iglauer Straße, Rohrfangstraße, Rudoletzer Straße, Fratreser Straße.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, gotische Pfeilerbasilika, dreischiffig, mit Kreuzrippengewölbe, 14.Jh., 1521 verändert, Turm 1503-1549 mit Wehrgang, „Kirchenveste“; 1708 und 1709 beiderseits Kapellen angebaut; Christusfigur 1512, 14 Apostel- und Heiligenstatuen 1719, sonst neugotische Inneneinrichtung.
Fronleichnamskirche oder Heilig-Geist-Kirche, 1280, außerhalb, 1423 von Hussiten zerstört, 1436 neu geweiht, 1478 erweitert; Hallenkirche, zweischiffig, mit Kreuz- und Sternrippengewölbe; im 17.Jh. um ein Seitenschiff erweitert, Lorettokapelle 1820; gegenüber Einsiedelei (bis 1778).
Spitalskapelle hl.Johannes der Täufer, gotisch, 15.Jh., 1282 erwähnt.
Friedhofkapelle zum hl.Kreuz mit Renaissance-Portal der alten Kapelle von 1586, 1702 neu aufgebaut, 1870 restauriert. Der Friedhof um die Pfarrkirche wird 1639 aufgelassen, schon 100 Jahre zuvor wurde ein neuer Friedhof außerhalb angelegt mit Kapelle und Beinhaus.
Kapelle hl.Johannes von Nepomuk 18.Jh.,
Madonnenstatue von 1770 auf dem Weg zum Friedhof,
Mariä-Heimsuchung-Marter zwischen Brunn- und Birilüßen.
23 Marterln: 2 an der Rudoletzer Straße, 5 am Hl.-Geist-Weg: „Der Schmerzhafte Rosenkranz“, Missionskreuz 1876 bei der Fronleichnamskirche, ein weiteres vor dem Zubau Spitalgasse 1, in der Hausmauer: „Christus nimmt Abschied von seiner weinenden Mutter“.
Am Haus Nr.145 Maria mit Kind, am Garteneck „Das letzte Abendmahl“, Kreuz. Hl.Joseph mit Jesuskind; Kreuz vor der Spitalkirche; Stalleker Straße: Antonius-Marterl.
(vgl. HB 1961, S.426, 487, auch HB 1995, S.59f.).
14 Feldkreuze,
Herrenhaus, ehem. Schloß der Herren von Neuhaus, 1384 erwähnt, 1896 umgebaut, 1898 als Kaiser-Franz-Josephs-Knabenbürgerschule eröffnet,
Rathaus 1556, umgebaut 1909/11,
Kriegerdenkmal 1922,
Stadtmauer mit Toren: Rotenturmtor (Spitzbogen 1.Hälfte 16.Jh.), ca.1400, 20m, gegen Wölking, ca.1750, mit Zwiebelkuppe („Knödelturm“), bis 1850 mit Holztor; Oberes Tor gegen Jamnitz (Spitzbogen 1.Hälfte 16.Jh.), Posttor gegen Waidhofen(Thaya).
Spital 13.Jh., 1393 schenkt ihm Heinrich von Neuhaus das Dorf Hermantsch, mit Kirche, 15.Jh., ab 1414 Armenhaus.
Synagoge 1895, 1938 in Privathaus umgewandelt.
Laubengänge am Unteren Platz: ehem. Tuch-, Fleisch- und Brotbänke, Oberer Platz mit Florianbrunnen, 1784,.
In den Häusern Diamant-, Stern- und Netzgewölbe.
Gemeinde-Brauhaus 1579,
Sgraffitohäuser (Nr.86, 106, 107, 108) mit Fresken und Sgraffitobildern an den Fassaden, mit alttestamentlichen und mythologischen Gestalten, Regenten, Gelehrten.
figurale Bilder in der Rathausgasse (Nr.88)
Gotische Haustore und Gewölbe
Marienbrunnen, 1770, am Unteren Platz, Röhrenbrunnen, 1667 mit Steintrog versehen; der ehemalige Pranger wurde in eine Mariensäule umgewandelt.

Volksschule 5klassig, seit 1369, Neubau 1897 in der „Schmelz“.
die Kaiser-Franz-Josefs-Knabenbürgerschule, 1898 eröffnet, je nach Schülerzahl 3-5klassig, muß 1919 der tschechischen Minderheitsschule weichen; die Bürgerschule zieht in die Volksschule am anderen Ende des Unteren Platzes.
Gewerblich-kaufmännische Fortbildungsschule,
Kindergarten, bis 1938 von Ordensfrauen betreut, dann an den Unteren Platz verlegt.
Musikschule, Städtisches Museum, Stadtbibliothek,
Bezirksgericht, 2 Notare,
Zollamt, Gendarmerieposten,
Post- und Telegraphenamt 1870 (Poststation im 16.Jh.)
Bahnstation Strecke Wien-Prag,
Postbus Neubistritz-Zlabings-Znaim ab 1939,
Kino,
Badeanstalt, Kinderschwimmbad, Turnsaal im „Deutschen Haus“, Tennisplatz, Fußballplatz

Gewerbe:
Sparkassa der Stadt Zlabings 1867,
Landwirtschaftl. Lagerhaus, Molkerei, Schlachthaus, Malzhaus,
Textilfabriken
Sieben Mühlen (im Urbar von 1575):
Hofmühle, Stalleker Straße, größte, zuletzt Weberei,
Galgenmühle, kleinste, im Urbar 1575 „Kolmil“, an der Grenze, nach dem nahen Galgenberg, 1945 abgebrochen,
Natzermühle, an der Spittelwiese, bis 1749 Besitz der Fam. Natzer, im 19.Jh. Spinnerei der Fam. Mifka,
Fuxmühle, am westlichen Ende der Spittelwiese, Eigentümername, nach 1912 Sägewerk,
Hutterermühle, Stalleker Straße, 1503, Eigentümername, mit Ölmühle bis 1937,
Hirschirglmühle, Stalleker Str., Eigentümer Georg („Irgl“) Hirsch,
Plachmühle, Stalleker Straße, mit Ölmühle, Eigentümername;
3 Hotels, 7 Gaststätten, Drogerie, 2 Taxi-Unternehmen, mehrere Fuhrunternehmen, 5 Lebensmittelgeschäfte, 5 Bäcker, 2 Konditoreien,
4 Fleischhauer, 3 Schmiede, 3 Schlosser, 2 Maurer, Wagner, Maler, Glaser, 4 Tischler, 1 Zimmermann, 1 Drechsler, 1 Küfer, 1 Kürschner, 1 Gerber, Messerschmied, Spengler, Sattler, 3 Schneider, 4 Schneiderinnen, 2 Modistinnen, Besen- und Bürstenbinder, 2 Steinmetze, Seiler, Korbmacher, Schuhmacher, 2 Gärtner, 4 Trafiken, Fotograf, Buchbinder, Elektriker, Friseure, Uhrmacher, Automechaniker,
3 Papierhandlungen, Tankstelle,
2 Ärzte, 3 Zahnärzte, Apotheke, 2 Hebammen.

Vereine, Genossenschaften
K.u.k. privilegierte Schützengesellschaft Zlabings, besteht seit dem 15.Jh., drittältester Schützenverein Mährens,
Freiwillige Feuerwehr 1877,
Männergesangverein „Eintracht“, Theaterspielgruppe „Frohsinn“,
Musikverein, Deutscher Turnverein, Veteranenverein,
Verein Deutsches Haus, Deutsche Tischgesellschaft Frohsinn,
Jägervereinigung,
Sparkassa 1867, Spar- und Darlehenskassa 1868,
Molkereigenossenschaft, Lagerhausgenossenschaft,