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Wispitz

48° 59' N, 15° 31' O

Bělčovice

Zlabings

Geschichte
Erstmals 1348 urkundlich erwähnt, im 14.Jh. besteht eine Veste, bis 1674 ein Meierhof der Herrschaft Althart. Nach der Ermordung des Grafen Josef Franz von Deblin 1724 übernimmt die Staatsgüterdirektion Klosterbruck den Meierhof und teilt ihn an 14 Bewerber zu je 3,84ha auf. Ein Eisenhammer des Wölkinger Eisenwerks steht hier. 1925 beschließt der Gemeinderat den Bau der Ortsstraße und die Regulierung des Baches.

Brauchtum
Kirtag am 3.Sonntag im Oktober, dem Kaiserkirtag.
Hexenfeuer in der Nacht zum 1.Mai am Häuselberg, in derselben Nacht werden die Maibäume gesucht und gefällt, bei der Kapelle werden zwei große aufgestellt, an den Kreuzungen kleinere. Manchen Mädchen werden kleine Bäumchen an den Zaun gebunden, manchen an den Kamin.
Durch Brautsteigmachen wird manche heimliche Liebe verraten, man streut Häcksel vom Haus des Burschen zu dem des Mädels. Morgens muß die Betroffene früh aufstehen und alles wegkehren; ist der Weg mit Kalkmilch gegossen, hilft nur der nächste Regen.

Matriken seit 1645 (bei Neustift)

Bezirk Mährisch-Budwitz, Gericht Jamnitz

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d. Thaya

Längsangerdorf 293 ha, 526m ü.d.M.

Flurnamen
Teichwiesen, Teichäcker, Rohrgarten, Hintausäcker, Lüß, Garteläcker, Kulm, Haika, Basacker, Hanselberg, Erlwiesen, Erlholz, Reitluß, Stiegenberg, Stiegenteichwiesen, Grabeläcker, große und kleine Neureit, Trift, Kreuzberg, Kohlstatt, Vogelsang, Kirasteidln

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle Mariahilf, Hl.Theresia v.Avila (15.Oktober), gehört zu Pfarre Neustift.
Schule, einklassig, 1879, davor eingeschult nach Neustift; nach Wispitz ab 1915; eingeschult: Qualkowitz [Kalkwiessen].
Post Piesling.

Vereine, Genossenschaften
Deutscher Kulturverband