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Windschau

48° 54' N, 15° 50' O

Onšov

Znaim

Geschichte
Urkundlich 1323 erstmals genannt, im 15.Jh. verödet, 1550 unter dem Herrn von Frain neu angelegt und auf 16 Viertellahner (je 100 Metzen) verteilt. 1730 wird am Schiltener Weg eine Marter erbaut als Ort der Andacht. Im I.Weltkrieg fallen zwei Mann. 1924-26 wird die Verbindungsstraße zur Bezirksstraße, Richtung Schönwald, gebaut. Wegen des Baus der Frainer Talsperre werden 25ha Grund abgelöst. 1938 fliehen die meisten Männer über die Grenze oder verstecken sich, im Umkreis sind 2000 Mann tschechisches Militär stationiert, was manche Schikanen bringt. Im II.Weltkrieg fallen zwei Mann, einer bleibt vermißt. Mit dem Auftauchen tschechischer „Partisanen“ beginnen Plünderungen, die Ausweisung folgt. Vertrieben werden 116 Personen.

Matriken seit 1642 (bei Frain).

Bezirk Znaim, Gericht Frain

Dreieckangerdorf 605 ha, 441 m ü.d.M.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle zur Hl.Anna, 1754; 2 Glocken, 1767 und 1858, diese im Krieg geopfert, 1923 ersetzt, im Krieg wieder weggenommen.
Friedhof 1871, (davor Frain).
Marter am Hügel gegen Frain (Bergackerln).
Marter an der Liliendorfer Straße.
Feldkreuz bei den Schottergruben, um 1930.
Feldkreuz am Mühlhügel, um 1930.
Betonkreuz an der neuen Straße
Gerätehaus der Feuerwehr, 1928.

Gewerbe:
Großgrundbesitz

Vereine:
Freiwillige Feuerwehr, 1925.
Deutscher Kulturverband