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Weißenbach

49° 4′ N, 15° 3′ O

Vyšpachy (seit 1950 Bílá)

Neubistritz

Geschichte
Um 1390 in den Grundbüchern der Herrschaft Neuhaus erstmals genannt. 1836 durch Brand größtenteils vernichtet, 1912 brennt eine ganze Häuserfront nieder. Im I. Weltkrieg fallen acht Mann, im Zweiten drei, drei bleiben vermißt. Ein zehnjähriger Bub kommt am 10. Mai 1945 beim Hantieren mit einer Panzerfaust um, die er aus einem Teich herausgeholt hat, in den sie von der Wehrmacht versenkt worden waren.

Kirchweih am Weißen Sonntag und an St. Laurentius, 2. Sonntag im August

Bezirk Neuhaus, Gericht Neubistritz 477 ha 430 m ü.d.M.

Lage an einer Kreuzung der Straße von Schamers nach Schönborn, erbaut 1902/03, und der Abzweigung von der Kaiserstraße nach Heumoth 1932-1937.

Flurnamen
Pfaffenberg, Holderbrand, Vorm Wald, Bei den Erlenwiesen, Brandenhünerberg, Hohenstein, Dachsenberg
5 Karpfenteiche (im Ort 3 Gemeindeteiche: unterer, mittlerer und oberer), 2 gehören zu No 13.
Wegen des Reichtums an Gewässern viele Gänse und Enten, die wie die Fische nach Wien geliefert werden. Daneben bringt Waldreichtum Arbeit und Einnahmen.
Jagd, genossenschaftlich: Rehe, Hasen, Fasane, Birkhühner, Auerhähne, Rebhühner, Füchse, Marder, Iltis.

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle St. Laurentius, Glocke zu Pfarre Schamers
Davor zwischen zwei Linden Steinkreuz (Gemeindekreuz/Gmoakreiz) mit dem Erlöser und der Muttergottes
Eiserne Kreuze: Richtung Schamers, Oberbaumgarten (Bischofskreuz), Weg nach Heumoth (Michalnkreuz), Weg zum Vorwald
Schule, aufgelöst 1810, Besuch in Schamers
Maschinenhaus des land- und forstwirtschaftlichen Kasinos
Post Schamers
Elektrifizierung 1929

Vereine, Genossenschaften
Feuerwehr, Gerätehaus (Feierschupfa)
Deutscher Kulturverband
Böhmerwaldbund
Notschlachtungsverein
Landwirtschaftl. Genossenschaft
Druschgenossenschaft
Molkereigenossenschaft