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Ulrichschlag

49° 9′ N, 15° 6′ O

Odřiš

Neubistritz

Geschichte
Um 1224 werden verfolgte Waldenser aus Thüringen angesiedelt, später auch hier verfolgt, die Pest tötet 1375 die letzten. 1412 folgen 20 Aussiedler aus Dettelbach bei Würzburg nach Mißernte und Großbrand den Bendiktinern, ihnen wird zehnjähriger Abgabenfreiheit gewährt, ihre Siedlung wird bis ca. 1450 “Am Hort” oder “Bei den Dettelbachern” genannt, umbenannt von Ulrich VII. von Neuhaus. Bis 1910 gehört Höfling zu Ulrichschlag.

Ein Lehrergehalt
Die ersten Lehrer dürften nur durch Weben, Aufspielen bei Hochzeit und Tanz Geld eingenommen haben. Mit der Erhebung zur Filialschule 1864 bezieht der Lehrer 210 Gulden Gehalt, 1880 sind es 400 Gulden und 100 Gulden Funktionszulage, 100 Gulden Gehaltszulage und 200 Gulden Dienstalterszulage, der Unterlehrer erhält 350 Gulden, ein Aushilfslehrer 80 % davon.

Bezirk, Gericht Neuhaus 779 ha 558 m ü.d.M.

12 Teiche, 4 Fischzuchteinsätze

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle zum hl. Schutzengel od. hl. Agnes und Barbara 1937/38, Glocke, zu Pfarre Blauenschla g
Schule, 1790 von Blauenschlag getrennt, in Bauernhäusern, Schulbau 1808, 1822, mit Stall, Webstuhl im Arbeitszimmer des Lehrers, 1864 renoviert, Filialschule, Anbau von Kuhstall, Holzschuppen, Schulgarten, 1877 zweiklassig, 1878 Umbau; 1899 beantragt Muttaschlag Expositur; gewährt, wenn U. zweiklassig bleibt.
Pestsäule am Gemeindeberg
Bahnstation
Post Blauenschlag
Mühle mit Sägewerk
Branntweinbrennerei
Gasthaus Gemischtwarenhandlung Schmied Wagner Tischler
Faßbinder