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Slawathen

48° 59' N, 15° 24' O

Slavětín

Zlabings

Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt 1298. Rittergut mit Schloß beim Meierhof, später mit Piesling zusammengelegt. 1574 wird eine Bierbrauerei in Betrieb genommen, die später einging. Im 30jährigen Krieg größtenteils verödet. Seit 1784 Schulbesuch in Qualitzen.
1939 umbenannt in Mittelfeld wegen der Lage inmitten von Feldern. Im Ersten Weltkrieg fallen 6 Mann, im Zweiten 5.
1945 werden 212 Deutsche vertrieben.

Matriken seit 1647 (bei Zlabings)

Bezirk Datschitz, Gericht Zlabings

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d.Thaya unter dem Namen Mittelfeld

Längsangerdorf 690 ha, 499m ü.d.M.

Flurnamen: Hofäcker, Steinäcker, Geiringluß, Winterluß, Wolfluß, Großer Luß, Holzluß, Kleiner Luß, Kirchluß, Hintausluß, Ortsried, Wolfgang, Vogeltön, Schmalzberg, Langfährut, Au, Gartl, Scheiben, Kohlstatt, Gemeinandl, Lechel, Sauermeis, Tannholzberg, Hangenberg.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle, gehört zur Pfarre Zlabings,
Volksschule 1900, einklassig, davor Schulbesuch in Qualitzen.
Turnhalle 1923, Anbau 1930
Post Zlabings
Meierhof, auf einer alten Veste

Gewerbe
Spiritusbrennerei, Gasthaus, Bäcker, Schmied, Schneider

Vereine, Genossenschaften
Turnverein 1922