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Plospitz

48° 58' N, 15° 33' O

Plačovice

Zlabings

Geschichte
Erstmals 1353 erwähnt, erst ab 1718 Plospitz genannt. Nach Döschen eingeschult. Im Ersten Weltkrieg fallen drei Mann, im Zweiten einer. Als im Jahre 1937 bei der Fronleichnamsprozession der Pfarrer nach dem zweiten Altar anfängt, tschechisch zu singen – zu den sieben Gemeinden der Pfarre Döschen gehören zwei tschechische –, löst sich die Prozession allmählich auf.
Am 9.Juni 1945 werden 45 Deutsche vertrieben, 13 Männer, 14 Frauen, 18 Kinder (9 Mädchen, 9 Knaben).
Geburtsort des Räubers Jakob Fedinger (1788-1818: gehängt), Kumpan des Räubers Grasel.

Kirchweihfest: Kaiserkirtag im Oktober.

Matriken seit 1625 (bei Döschen),

Literatur:
Luitz, Johann: Ortsgeschichte von Plospitz. 1981

Bezirk Mährisch-Budwitz, Gericht Jamnitz

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d. Thaya

Platzdorf 259 ha, 467m ü.d.M.

Anbau: Bauernwirtschaften: je zwei zu 31ha, 30ha, 29ha; eine zu 18ha Anbau, mit Ertrag: Hafer 56dz auf 30ha, Weizen 48dz auf 33ha, Roggen 24dz auf 30ha, Gerste 24dz auf 30ha , Kartoffeln 28dz auf 25ha, Klee 16 dz je ha, Futterrüben 3 dz je ha.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle, Kleine Kapelle Richtung Döschen.
2 Gedenkkreuze für 2 Gefallene des Ersten Weltkriegs.
Gemeindekreuz, Richtung Jamnitz,
Hoferkreuz, Richtung Döschen, Marterl, Richtung Döschen.
Gemeindeschmiede, Post in Döschen.