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Petschen

49° 4′ N, 15° 24′ O

Peč

Zlabings

Geschichte
Erstmals 1349 erwähnt, gehört 1385 mit Zlabings zur Burg Sternberg (bei Teltsch, 1423 von Hussiten zerstört), damit zur Herrschaft Teltsch-Neuhaus, ab 1500 dem Spital in Zlabings (wie Kadolz und Lexnitz), 1678 nur 34 Bewohner. 1762 an die Stadt verkauft. 1919 wird eine einklassige tschechische Schule errichtet.
1944 wird der Bau einer Panzersperre angeordnet, das ist unsinnig, da in dem Zweizeilendorf in der Sommerzeile der Weg „hintaus“ nach Urbantsch führt.
Im Mai 1945 werden ein Bauer und sein Sohn von den tschechischen „Partisanen“ ermordet; rund 180 Deutsche werden vertrieben.

Matriken seit 1725 (bei Lipolz), 1790 (bei Sitzgras)

Bezirk Datschitz, Gericht Zlabings

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d. Thaya

Breitangerdorf 616 ha, 481m ü.d.M.

Lage: Im Süden der Berglos (511m); den Ort durchfließt ein Bach, der drei Teiche speist.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle zur Mutter Gottes im Ortsteil Sommerzeile, der zur Pfarre Lipolz gehört; der Ortsteil Winterzeile gehört zur Pfarre Sitzgras
Marterl,
Volksschule 1892, einklassig, davor nach Lidhersch eingeschult,
Bücherei,
Bahnhaltestelle der Lokalbahn Zlabings-Datschitz,
Post Datschitz.

Gewerbe: Gasthaus, Schmied, Tischler, Schuhmacher

Vereine, Genossenschaften
Südmährerbund, Raiffeisenkassa