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Odrowitz

49° 1′ N, 16° 30′ O

Odrovice

Nikolsburg

Geschichte
Urkundlich erstmals 1283 genannt, 1521 infolge der Pest entvölkert, gehört bis 1540 zum Prämonstratenserstift Kloster Bruck, nach Malspitz eingepfarrt. 1622 verkauft an Kardinal Franz von Dietrichstein, 1822 ganz abgebrannt. Vertrieben wer den 10 Familien nach Österreich, 45 Familien nach Deutsch land.

Bezirk Nikolsburg, Gericht, Post Pohrlitz 492 ha 185 m ü.d.M.

Flurnamen
Horanfeld, Obere und Untere Roßweiden, Herbstwiesen, Kuhweiden, See garten, Wedeln, Neuwiesen, Hopfenwiesen, Rohrwiesen, Herrngarten, Ungar gassen, Grün deln, Mittelfeld, Unter- und Mitterfeld, Schmalfeld, Ausmaßeln, Kurzes Bergfeld, Jungweingarten, Bergweingarten, Hinterfeld

Wege und Plätze
Oberer, Unterer Heuweg, Muschinger- oder Pauschingerweg, Oberer, Unterer Granitzweg, Leinwandbleiche, Dammel, Sauschwemm, Reitschul, Dorfplatz

Anbau: Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Hirse, Raps, Mais, Kartoffel, Zucker rüben, Gemüse, Obst, Futterpflanzen
Baudenkmäler, Einrichtungen:
Filialkirche Hl. Maria, 1900 mit Friedhof
Pestsäule 1521, renoviert 1923
Marterl, 30jähr. Krieg
3 Feldkreuze
Volksschule 1878, einklassig, davor in Malspitz, ebenso im II. Welt krieg
Ortsbücherei 1910
Elektrifizierung 1921
Milchsammelstelle

Gewerbe
Gasthaus Bäcker/Gemischtwarenhandlung Schmied Schneider

Vereine
Männergesangverein “Austria” 1883
Landwirtschaftlicher Ortsverein 1910
Turnverein 1923
Katholischer Volksbund 1932
Milchgenossenschaft 1921


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