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Neustift

48° 58' N, 15° 28' O

Nové Sady

Zlabings

Geschichte
Erstmals 1349 erwähnt, seit 1609 zur Herrschaft Piesling bis zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses mit den Meierhöfen Piesling, Krokowitz, Mittelfeld. Im 30jährigen Krieg veröden 10 von 19 Häusern. Im Ersten Weltkrieg fallen fünf Mann.

Kirtag: Sonntag nach Ulrich (4.Juli).

Matriken seit 1645

Bezirk Datschitz, Gericht Zlabings

1938-1945 Kreis Waidhofen a.d. Thaya

Straßendorf 260 ha, 443m ü.d.M.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche zum hl.Ulrich, spätgotisch, Umbau 1600 und 1735. Pfarre besteht seit dem 16.Jh. Eingepfarrt sind Qualkowitz (Kalkwiesen), Wispitz, Neuhart, Margarethen, Wenzelsdorf, Piesling, Mudlau,
Pfarrhaus von 1776;
Kapelle zur hl.Katharina von Siena in der Fürstlich Collalto’schen Gruft.
Kapelle zur hl.Theresia, 1927
Hl. Johannes von Nepomuk 1772 unter vier 200 Jahre alten Linden
Missionskreuz 1781 am Friedhoftor
Volksschule 1843 (Pfarrschule vor 1650), bis 1902 dreiklassig, danach zweiklassig, da Schulbau in Piesling; eingeschult Margarethen, Qualkowitz (Kalkwiesen) und Wispitz bis 1875, Wenzelsdorf bis 1918, Piesling, Mudlau und Neuhart bis 1902. Von den Tschechen 1919 beschlagnahmt, die Kinder müssen nach Piesling gehen wie die aus Mudlau, Neuhart und Margarethen. Die zweiklassige tschechische Schule in Neustift ist nach 1938 wieder deutsch (mit Margarethen). Seit 1782 besteht eine eigene Schule der Judengemeinde in Piesling.
Armenhaus,
Die Hammerlinde hat 1924 einen Umfang von 678 cm.