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Neustift

Neustift mit Burgstall

49° 1' N, 15° 3' O

Lhota

Neubistritz

Geschichte
1487 gehört Burgstall zur Herrschaft Landstein. Während des 30-jähr. Krieges sind 10 von 19 Häusern verödet. Die Einnahmen der Gemeinde kommen aus Verkauf von Brennholz, Waldstreu, Pachtgeld von Wiesen, Teichen und Jagd.

“Au a eiserne G’sundheit wird durch Wossa rousti.”

Bezirk Neuhaus, Gericht Neubistritz 545 ha 540 m ü.d.M.

* In Burgstall: 22 – 148 – 139 – 9 – 0

* Burgstall in Klammern

Flurnamen
Hammerflur, Kirchberg, Ödberg, Gassenäcker, zwischen den Bergen, Auwiesen, Frauenteich
Dorfteich, Lenzenteich, Haarteich; 8 Teiche, davon gehören vier der Hammermühle je einer der Gemeinde und der Neustiftmühle.
Die Hammerlinde hat 1924/25 einen Umfang von 678 cm
Bauern mit meist 5 bis 20 ha, als gelernte Maurer, Steinmetze, Zimmerer tätig.
Bodennutzung: Roggen, Hafer, Gerste, Kartoffel, Futterrübe, Klee, Lein/Flachs, Mohn, vereinzelt Weizen

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle hl. Therese 1927, unweit Gedenkkreuz für die Gefallenen des I. Weltkriegs
Kapelle zur hl Dreifaltigkeit in Burgstall
Hl Johannes von Nepomuk am Hammerteich
Marter am Nordhang des Burgstaller Waldes, Pietá in Granit
Wegkreuze: Blaschkerkreuz
Doudernkreuz (zum Ödberg)
Stipplerkreuz (bei Hammermühle, Straße nach Neubistritz)
Alwert’nkreuz (Dorfmitte)
Schule, [wäre noch zu überprüfen] einklassig, 1908 Kaiser-Franz-Joseph-Regierungsjubiläumsschule, als Expositur zur Volksschule in Schamers (bis 1902 auch für Piesling, Mudlau, Neu Hart, Margarethen, Kalkwiesen) dreiklassig; danach – wie Piesling – zweiklassig, Kalkwiesen geht 1915 zu Wißspitz. Nach 1918 von Tschechen beschlagnahmt, die deutschen Kinder von Neustift, Mudlau, Neu Hart und Margarethen gehen nach Piesling, 1938 sind Neustift und Margarethen wieder in Neustift.
Gemeindebücherei
Armenhaus
Post Schamers
Elektrifizierung 1920 (Strom aus der Mühle)

3 Getreidemühlen mit Sägemühle, Wasserantrieb:
Hammermühle (ehem. Hammerwerk, ca. 1km oberhalb, mit Mühlteich, Hammerteich, Waldteich, Haarstubenteich), Hansalmühle (am Ortsanfang), Neustiftmühle (Ortsmitte)
Hausweberei nach 1918 im Winter; Flachsverarbeitung zu Zwirn, Leinen, Wolle für Strümpfe (Schafhaltung auf größeren Höfen); Männer, als Maurer und Mühlenbauer unterwegs, kommen zum Winter heim.
Gasthaus Greißler Schmied

Freiwillige Feuerwehr