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Motten 2015, Foto Gessmann

Motten

49° 9′ N, 14° 56′ O

Matná

Neubistritz

Geschichte
Gegründet um 1650. Im I. Weltkrieg fallen drei Mann, im Zweiten sechs. Am 30. Mai 1945 müssen die Deutschen binnen einer halben Stunde den Ort verlassen, zwei ältere Männer werden von den Tschechen verschleppt, bis heute vermißt. Nach 1945 bleiben 20 Personen im Ort, 13 in Österreich, die übrigen gelangen nach Deutschland.

Dorfgemeinde, Bezirk, Gericht Neuhaus, nach 1938 Neubistritz 380 ha 520 m ü.d.M.

Lage: Ringdorf, um 1935 durch eine Straße mit Diebling und der Kaiserstraße verbunden

Flurnamen
Fera, Maring, Hinterm Drescher, Lüßl, Burm, Kruißnerring, Schachen, Raindln, Lus, Steig, Grabln, Scheibnbichl, Hinter der Gmoa, Kuttelhof
Teiche: Augwier (36 ha), Ameiseteich (25 ha)
Anbau von Roggen, Hafer, Gerste, teilw. Weizen, Hackfrüchte, früher auch Flachs
1 Hof mit 39 ha, 7 mit 18 – 24 ha, 2 mit 10 – 12 ha, 15 mit 1 – 6 ha („Hüttler“, im Sommer als Maurer tätig).
Jagd, Fischereibetrieb

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle hl. Johannes von Nepomuk, 1837, Glocke; Marmortafel für Gefallene des I. Weltkrieges; 1908 renoviert; 2 Lindenbäume, zu Kaiser Franz Josephs Regierungsjubiläum gepflanzt; zu Pfarre Oberbaumgarten.
Kreuz an der Ostseite und an der Westseite
Schule 1869/70, einklassig, davor im “Schneiderhaus”, 1923 von den Tschechen aufgelöst, Schulbesuch in Diebling; 1938 wieder eröffnet.
Gemeindebücherei 1921
Kriegerdenkmal 1921
Steinkreuz 1843, Anhöhe am Weg nach Neuhaus
Armenhaus
Spritzenhaus mit Waage
Elektrifizierung 1928/29

Gasthaus mit Gemischtwarenhandlung