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Millowitz

48° 51′ N, 16° 42′ O

Milovice

Nikolsburg

Geschichte
Um 1236 im Besitz der Landesherren, der Przemysliden, erscheint 1332 neben Neudek unter den Liechtensteinischen Orten, zur Herrschaft Eisgrub gehörig; im Urbar 1414 ist eine Pfarrkirche belegt. Im 16. Jh. besteht eine Wiedertäu fer gemeinde, 1604 wird sie ausge plündert. Im II. Weltkrieg fallen 27 Mann, ver mißt blei ben 21. Zwei Männer werden 1945 von den Sowjets zu Tode ge schleift. An fang Juni 1945 werden die Deutschen vertrieben.

Bezirk, Gericht Nikolsburg, Post Eisgrub 551 ha 177 m ü.d.M

Flurnamen
Hausäcker, Langäcker, Kühstellungen, Sandwiesen, Häuselwiesen, Hutweide, Hühner kratzer, Ober- und Unterbrünnerberg, Lehenäcker, Wasserhalbe, Ge wand ten, Brodischwiesen, Hinterwiesen, Pollenberg (mit Wetterkanone bis 1926), Schrei berweingärten, Herrenweingarten, Langer Satz (Haussatz ), Kurzer Satz (Fuchsschwanz), Inleiten, Klentnitzer Trift, Schreiberfleck, Halbe Gwandten, Vier tel äcker, Eichbergen, Pülligsleiten, Waldfleck, Försterwiese, Berifleck, Spitz hübel (mit Wetterkanone bis 1926)

Straßen, Plätze: Dorfstraße, Marktsteig, Turnplatz

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche hl. Oswald, 1670 zerstört, 1672 wiedererrichtet, Wehrturm 1693, 1742 erweitert, 1819 und 1845 renoviert.
Pfarrhaus 1771
Kriegerdenkmal 1926
Hl. Johann von Nepomuk
Hl. Florian
Hl. Wendelin
Friedhofkreuz 1758
Volksschule, Schulbau 1817, seit 1890 zweiklassig; Unterricht wohl seit 1764, seit 1784 Halb tagsunterricht im Gemeindegasthaus.
Frauenmühle, seit 1848 Forsthaus
Gemeindegasthaus, 1923 umgebaut, mit Saal, Gemeindekanzlei und Übernahme stelle der Milchgenossenschaft, Eiskeller, davor Tanzplatz
Trinkwasserleitung 1920

Vereine
Freiwillige Feuerwehr 1895
Deutscher Turnverein
Landwirtschaftlicher Verein
Deutscher Kulturverband