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Leinbaum

49° 4' N, 15° 10' O

Klenová

Neubistritz

Geschichte
Früher zur Herrschaft Neubistritz gehörig, 1550 urkundlich erwähnt. Ab 1929 Staatsbesitz; ein Forstbeamter wird von den Tschechen strafversetzt, weil er seine Kinder nicht in die tschechische Schule schickt. Im I. Weltkrieg fallen acht, im Zeiten vierzehn Mann.

Bezeichnungen für Spitzen und Muster der Klöppelarbeit
Bärenpratzen, Zankerln, Glasaugen, Kleeblätter, Schlanglete, Schunkerte, Gewölbte, Großluckerte, Mendlete, Zetschn, Perln (Börtchen), Achtzehner, Vierziger (Garnstärke oder Preis).

Bezirk Neuhaus, Gericht Neubistritz 949 ha (bis 1929 privat 396 ha)

Lage: Oberort mit Kirche, „am Bere“ (Berg), im Unterort der Schulteich.

Flurnamen
Hausäcker, Sommerfeld, Winterflur, Ober- und Unterfeld, Beim Deutschen Marterl, Lehmgruben, Ahornberi, Brauersschlag, Brand, Biberwehr, Maring, Schindlau, Mühlberi, Zinoltsberi, Roter Bach, Bei den Drei Grenzen,
Anbau: Roggen 45 ha, Hafer 45 ha, Klee/Futtermittel 40 ha, Kartoffel 30 ha, Rüben 12 ha, Gerste 6 ha, Weizen 6 ha; 12 Teiche, meist Herrschaftseigentum
44 Haushaltungen, 38 Bauern, 13 mit mehr als 10 ha, 15 mit 2 – 10 ha

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle St. Anna, 1858 nach schwerem Unwetter, Glocke 1788; zu Pfarre Adamsfreiheit
Lourdes-Kapelle 1924
Petern-Kreuz
Jochomer Kreuz, beide am Kirchensteig nach Adamsfreiheit
Steinkreuz nahe Adamsfreiheit
Schule, einklassig (seit 1842),1903
Post Adamsfreiheit

Weberei
Klöpplerei
2 Gasthäuser Kaufladen Schmied 3 Maurer Zimmermann Wagner
Schuster Holzverlader

Deutscher Böhmerwaldbund (Ortsgruppe) 1883 / 1909 neugegründet