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Kurlupp

48° 55′ N, 15° 40′ O

Korolupy

Zlabings

Geschichte
Urkundlich 1373 erstmals erwähnt. 1487 Besitz der Herren von Kraigk, nach 1564 gehört es zur Herrschaft Ungarschitz. Seit 1925 besteht eine einklassige tschechische Bürgerschule.
Von den 1945 Vertriebenen gelangen 90% nach Westdeutschland, meist Baden-Württemberg, wenige in die Ostzone, 10 Familien bleiben in Österreich.

Matriken seit 1858 (seit 1751 bei Vöttau)

PBz. Mährisch-Budwitz, GBz. Jamnitz

1938-1945 Kreis Horn (Niederösterreich)

Platzdorf 1587 ha, 433m ü.d.M.

Ortsteile: Sommerseite, Winterseite, Mittelzeile („Mitterzal“), Vorstadt (Osten), Budoli (Westen);

Anbau: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Erbsen, Linsen, Wicken, Klee,

Flurnamen:
Im Westen: Mühlweg, Ungersbach, Ziegelhütten;
im Süden: Schlabzi, Horka Firtrift, Gemeindewald, Brand;
im Südosten: Tschiwölka, Jägerhäusel, Waldacker;
im Osten: Gobzi, Kleeschenzi, Fruttni, Granitz;
im Nordosten: Vorderluß, Hinterluß, Loschi, Baldirka;
im Norden: Kuihberg, Huraski, Buiben;

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche hl.Laurentius, 1797 als Kapelle entstanden, 1860 erweitert, Marmor-Hochaltar 1930 konsekriert,
Pfarre seit 1857, Pfarrhaus 1857,
Kapelle, der Schmerzensmutter geweiht,
Volksschule, einklassig, 1891, das ältere Gebäude wird als Gemeindekanzlei eingerichtet; Ende der 30er Jahre zweiklassig.
Kriegerdenkmal,
Kindergarten 1939, Gemeindebücherei,
2 Armenhäuser,
Elektrifizierung 1936,
Feuerwehrhaus mit Tanzsaal und Bühne,
Getreidereinigungsstation,
Milchsammelstelle, Lagerhaus;

Gewerbe: Mühle am Ungersbach, Meierhof, Sägewerk, Ziegelei,
Lebensmittelgeschäft, 3 Gasthäuser, 2 Wagner, 2 Schmiede, 4 Schuhmacher, 2 Schneider, Schreiner, Friseur;

Vereine:
Freiwillige Feuerwehr
Turnverein 1936
Theatergruppe
Raiffeisenkassa 1903
Milchgenossenschaft, Lagerhausgenossenschaft