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Köpferschlag

49° 8′ N, 15° 6′ O

Hospřiz

Neubistritz

Geschichte
Der Ort dürfte Mitte des 12. Jh. von den Ministerialen der Grafen von Raabs gegründet worden sein und ursprünglich Gottfrieds geheißen haben, er gehört zur Herrschaft Neuhaus, 1485 erstmals urkundlich erwähnt. Ende 15. Jh. kommen Neubürger aus K. nach Neuhaus, die deutsche Namen tragen, aber in Neuhaus tschechisiert werden. Großbrände vernichten den Ort 1779 zum Großteil und 1876 ganz, dabei kommen drei Menschen um. Im I. Weltkrieg fallen acht Mann.

Dorfgemeinde, Bezirk, Gericht Neuhaus 569 ha 480 m ü.d.M.

Anbau von Kartoffeln (für Spritusbrennerei Köpferschlag), Getreide, Hackfrucht und Futter, im II. Weltkrieg Mohn und Flachs. Fischzucht in Teichen von 0,1 bis 4,8 ha.
19 Bauern mit Besitz von 14 bis 35 ha

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle zur hl. Dreifaltigkeit 1728, Glocke 1471
Volksschule, 1895 wegen Anstieg der Schülerzahl auf 60 Notbau, (davor und ab 1940 Besuch in Blauenschlag), Neubau 1897.
Ernte-Kindergarten im Schulhaus ab 1940
Kriegerdenkmal
Post, Bahnstation Blauenschlag
Elektrifizierung 1926 (erste im Bezirk!)
Straßenbau nach Gatterschlag und Ruttenschlag 1921/22, nach Blauenschlag 1925, zum Rotwehrteich, über den Damm nach Dresowitz 1939/40.

Brennerei 1913

Hebamme
Gasthaus Kaufladen Schmied 2 Zimmerer 2 Maurer
2 Tischler 2 Wagner Schuhmacher

Feuerwehr 1897