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Klein-Tajax

48° 46′ N, 16° 5′ O

Dyjákovičky

Znaim

Geschichte
Urkundlich erstmals 1220 erwähnt, als die Filiale dem Stift Kloster Bruck schon gehört, der Ort kommt zur Herrschaft Joslowitz, der Name ist im 18.Jh. Ober-Tajax. 1728 brennt fast das ganze Dorf nieder, 1776 38 Häuser und der Pfarrhof. 1805 und 1809 durch französisches Militär hart heimgesucht, Pferde, Vieh und alles Brauchbare werden mitgenommen, Meßkleider und Kirchensilber. Die Preußen erheben 1866 hohe Kontributionen. Im I.Weltkrieg fallen 27 Mann. 1922 muß ein Klassenzimmer für 9 bis maximal 14 tschechische Kinder tschechischer, slowakischer oder kroatischer Familien vom Gutshof Gnast (seit 1617 verödeter Ort) abgetreten werden. Kein Kind aus dem Ort besucht diesen Lehrraum, obwohl sie dort mit Geschenken rechnen dürfen. Zum Kirtag 1936 werden 15 Burschen wegen Singen verbotener Lieder verhört und drei Wochen eingesperrt. Im September 1938 entziehen sich die acht Einberufenen dem Wehrdienst, indem sie über die Grenze gehen. Beim letzten Kirtag am 27.August 1939 werden die jungen Männer einberufen. Im II.Weltkrieg fallen 45 Mann.
Am 9.Mai dringen die Sowjetsoldaten in den Ort ein, Raub und Vergewaltigung beginnen. Ein Mann, der einer Frau helfen will, wird erschossen, zwei ältere Männer werden von Tschechen erschlagen. Am 14.August 1945 werden alle Deutschen zur Grenze getrieben; das Gepäck (60kg je Familie) wird ausgeraubt. Auf der österreichischen Seite verbringen sie die Nacht, dann werden sie auf verschiedene Ortschaften verteilt. Im Frühjahr 1946 werden sie bis auf wenige nach Deutschland transportiert und landen in Gruppen von etwa 50 Personen im Raum Limburg/Bad Schwalmbach; Gelnhausen/Bad Orb in Hessen, Weinheim/Bergstraße, Esslingen/Backnang und Schwäbisch Gmünd/Heubach in Württemberg; ein Rest kommt nach Lauda in Nordbaden und an den Ammersee in Bayern.
In Klein-Tajax gab es 38 Familien mit Namen Schneider, oft durch Voransetzen der Hausnummer unterschieden: Vierer-Schneider etc.

Brauchtum
Neujahrswünschen der Kinder unter 14 bei Eltern Verwandten Göd und Godl mit Gedichtaufsagen und Geldgeschenk.
Der Fasching dauert drei Tage, am zweiten wird das Präsent ausgetanzt: Das Mädchen, welches beim Vorbeitanzen an einer von den Burschen aufgestellten Kassa das meiste Geld spendet, bekommt das ausgestellte „Präsent“, eine Pendeluhr, einen Spiegel o.ä. Die Gewinnerin durfte das Präsent „austanzen“: sie hatte drei Solotänze und Wahl des Partners.
Für den 24.April ist die alljährliche Grenzbegehung vorgesehen, die allerdings immer auf den darauffolgenden Samstag verlegt wird. Nach einer Sitzung der Gemeindevertreter geht die eine Hälfte entlang der Tajaxer, Urbauer, Gerstenfelder und österreichischen Grenze, die andere entlang der Tajaxer, Kallendorfer und Schattauer Grenze, man trifft sich an dem von der tschechischen Armee errichteten Beobachtungsturm. Die Feldhüter haben die Grenzsteine sichtbar gemacht. Dann begibt man sich in den Weinkeller des Bürgermeisters.

Markus-Bittprozession am 25.April – ein halber Feiertag.

Am Karsamstag wird das Auferstehungsfest gefeiert. Tagsüber wird geputzt, gekocht, gebraten und gebacken, um 17 Uhr finden sich alle auf dem Kirchenplatz ein und stellen sich zur Prozession auf: Schuljugend, Vereine (Veteranen, Feuerwehr, Burschenschaft), Kirchenchor, Ministranten, der Pfarrer mit dem Allerheiligsten unter dem vom Kirchenvorstand getragenen Baldachin, Burschen und Männer, Mädchen und Frauen. Mit Gebet, Gesang und Musik geht es durch das Dorf, die Fenster sind mit Kerzen und Blumen geschmückt. Mit dem Segen endet die Feier in der Kirche. Jetzt strömen die Leute nach Hause zum Osterschmaus, denn die dreitägige Fastenfrist ist vorüber.
Bittprozessionen an den drei Wochentagen vor Christi Himmelfahrt durch die Felder, jeden Tag in eine andere Richtung, an vier Stellen, vor Feldkreuzen, kleinen Kapellen oder Marterln, singt der Pfarrer eine Stelle aus dem Evangelium, dann betet er um den Wetter- und Wachstumsegen. Zuletzt singt die Gemeinde „Verleih uns den Frieden gnädiglich“.

Zu Pfingsten Wallfahrt nach Maria Dreieichen.

Am Vorabend von Mariä Geburt wird die „Hüterstange“ gepflanzt. Auf einer langen Fichtenstange wird ein Gestell befestigt und daran alle Sorten Weintrauben, Obst und andere Feldfrüchte. Die Stange wird in eine tiefe Grube gesetzt, die Gemeindevertreter beten kniend um eine reiche Ernte und fünf Vaterunser für die Verstorbenen. Dann gehen alle in die Weinkeller.
Kirtag am ersten Sonntag nach Mariä Himmelfahrt (15.August). Die ganze Woche vorher wird gebacken und gebraten, die Hausfront wird geweißt, Unkraut ausgerupft, vor dem Gasthaus wird am Samstag der Tanzplatz aufgerichtet und der Tanzbaum aufgestellt, alle Burschen müssen helfen. Regie führt der „Altbursche“, als Funktionäre treten die Kirtagsburschen („Kiritobuima“) auf, die Angehörigen des jeweils zur Musterung anstehenden Jahrgangs (mit schwarz-rot-goldenem Band von der rechten Schulter zur linken Hüfte). Sie müssen Gästen (z.B. Burschen aus den Nachbargemeinden) einen Willkommenstrunk anbieten, genießen das Recht des freien Trunkes und sind daher kaum ohne Wein- oder Bierflaschen anzutreffen. Bei jeder Getränke-Übernahme wird in je ein Aufschneideholz („Rohwisch“) – das Gegenstück ist in der Hand des Wirts – die Anzahl der Liter in römischen Ziffern mit Messer oder Kleinsäge eingekerbt. (Ein gleiches Holz wird häufig von Bauern und ihren Taglöhnern verwendet zum „Aufschneiden“ der geleisteten Arbeitstage; am Sonntag wird aufgeschnitten, zu Martini abgerechnet, das Holz wird abgehobelt, bis die Kerben getilgt sind.) Am Sonntagvormittag ist Kirchgang der Burschen mit Marschmusik der Blaskapelle. Am frühen Nachmittag wird dem Bürgermeister und Prominenten ein Ständchen gebracht, die Spenden stecken die Burschen ein. Ab halb drei Uhr werden die Burschenschaften der Nachbargemeinden vom Ortsrand abgeholt, je zwei Fahnenträger in weißer Hose, schwarzer Plüschjacke und schwarzem Plüschhut mit langer weißer Feder führen die Kolonne an. Die Burschenschaften marschieren auf zum Tanz um den Tanzbaum, die ansässige kommt als erste dran mit drei Stückeln. In Jahren mit schlechter Ernte konnte der Gemeinderat den Kirtag auf zwei Tage verkürzen.
Das Weinlesefest, veranstaltet von der Feuerwehr, mit abendlichem Tanz. In den Häusern werden „ausgelegte“ Trauben (Tafeltrauben) gesammelt, die man ausgesondert hat bei der Ernte und in der Kammer aufhängt, wo sie sich z.T. bis Weihnachten halten; diese werden im Tanzsaal mit Weinlaub an die niedrige Decke gehängt und beim Tanzen „gestohlen“. Wer von einem amtierenden Hüter dabei erwischt wird, muß Strafe zahlen.
Zu Allerheiligen werden Heiligen-Striezel gebacken, Hefegebäck aus besonders gutem Teig. Jeder in der Familie bekommt ein kleineres Exemplar, auch für zufällige Gäste, Bettler und Hausierer (Pfannenflicker, Tuchhändler etc.) ist ein Vorrat vorhanden. Ein großer Striezel wird für die Familie gebacken, ein weiterer für die Patenfamilie. Früher gingen arme Kinder in reichere Häuser und bettelten: „Gelobt sei Jesus Christus – um einen Heiligenstriezel“.
Zu Martini (11.November) backen die Hausfrauen Martini-Hörnler, sichelförmig gebogene Striezel; Martini-Tanz ist am Sonntag nach Martini.
Am Heiligen Abend und am Silvesterabend holt die Mutter auf einer Kehrichtschaufel Glut aus dem Herd, streut Weihrauch darauf, neigt dreimal das rechte und das linke Ohr darauf und sagt: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, das wiederholen alle Angehörigen der Hausgemeinschaft; das „Rauchen“ soll vor böser Krankheit bewahren. Anschließend werden alle Räume, Stallungen und Keller mit Weihwasser besprengt. Jeder Mann, der ein Gewehr besitzt, feuert einige Schüsse in die Nacht. Die Leute sagen: „Das alte Jahr hinausschießen“.
In den zwölf Rauhnächten darf keine Wäsche über Nacht auf der Leine bleiben.
Die Hochzeit findet grundsätzlich zu Martini oder im Fasching statt, nur am Dienstag; fast immer zwei Tage lang, mit 20 bis 150 Gästen, je nach Wohlstand und Größe der Verwandtschaft.
Am dritten Sonntag vor der Hochzeit, dem Tag der ersten Auskündigung von der Kanzel, lädt das Brautpaar die Gäste ein, dasselbe tun am frühen Morgen des Hochzeitstages die Brautführer, die in jedem Haus reich bewirtet werden. Der Bräutigam geht mit seiner Verwandtschaft in festlichem Zug zum Brauthaus und bittet den Trauzeugen der Braut (Pate oder Gevatter) um die Braut. Man stellt sich unwissend und führt der Reihe nach alle Brautdirnen von der kleinsten bis zur größten vor, wobei jede ihre Vorzüge und Kenntnisse preist („Ich kann auch schon tanzen“, „Ich kann auch schön singen“) Endlich kommt die Braut, die außer der Mutter, der Godl, einer „Haarmacherin“ und vielleicht einer Freundin noch niemand in ihrem Brautstaat gesehen hat. Jetzt sagt der Bräutigam: „Ja, die ist’s.“ Das Brautpaar tut, auf einem Schemel kniend, Abbitte bei beiden Eltern. Diese antworten: „Ja, es ist euch alles verziehen.“ Der Brautzug geht – meist mit Musikkapelle – zur Kirche, währenddessen besichtigen alle Neugierigen (auch aus Nachbardörfern) die gedeckte Tafel im Hochzeitshaus. Den Zug aus der Kirche läßt sich kaum jemand entgehen. Die Haustür ist verschlossen. Das Brautpaar klopft, eine Stimme fragt: „Wer ist denn da?“ Die Braut nennt ihren Mädchennamen. „Die kennen wir nicht!“ Erst wenn der neue Name genannt ist, wird geöffnet. In der Tür steht die Hochzeitsköchin und hält eine Tasse mit Wein und eine mit Wasser hoch. Die Braut darf wählen; erwischt sie den Wein, hat sie „die Hosen an“. Sie muß noch zeigen, daß sie den Besen handhaben und einen Brotlaib anschneiden kann, dann wird Einlaß gewährt. Beim Hochzeitsmahl stolpert der erste Brautführer mit der Suppenschüssel herein und läßt die Schüssel fallen. Er will schauen, ob noch Suppe da ist. Die Brautführer, die sonst lange bunte Bänder an der linken Brustseite bezeichnen, tragen einen weißen Schurz und bedienen. Beim großen Abendessen sind die Fenster ohne Vorhänge, damit die Leute „eineschaun“ können, zuerst Kinder, dann Mädchen und Frauen, zuletzt die Burschen. Die Köchin oder eine Helferin verteilen Gebäck, die Burschen bekommen Wein dazu und um Mitternacht „drei Stückeln“ (Tänze), wenn es das Wetter erlaubt. Kleinliche Brautväter, die an diesem Tage sparen, fallen in Ungnade. Am Spätnachmittag des zweiten Tages kam häufig das Heimbegleiten („Hoambloatn“) der Gäste mit Musik. Die bedankten sich mit einem Trunk Wein oder Tee mit Rum und Salzstangeln.
Kam ein Bräutigam aus einem anderen Ort, um seine Braut abzuholen, mußte er zuerst eine Sperre überwinden. Durch Vorziehen („Fürzoign“) eines Bandes wurde die Straße gesperrt, der Hochzeitszug mußte anhalten, der Bräutigam mußte den Burschen ein ansehnliches Trinkgeld in einem Briefumschlag überreichen.

Matriken seit 1710.

Bedeutend:
Kauer Ferdinand (1751-1831), Komponist von Opern („Das Donauweibchen“, 1798), Singspielen, Oratorien, Messen, Symphonien.

Schmid Hans (1893-1987), Kapellmeister und Komponist, der 1915 den Rainer-Marsch komponierte.

Nimführ Dr.Raimund (1874-1954), Meteorologe, arbeitete an der Konstruktion eines „Schwirrflüglers“ (Vorläufer des Hubschraubers).

Strömer Hans (1889-1979), Kapellmeister der Hoch- und Deutschmeister 1927.

Literatur:
Rücker, Agnes: Gedenkbuch der Gemeinde Klein-Tajax. o.J.
Brunner, Hans: Klein-Tajax. Unvergessene Heimat in Südmähren. 1998

Bezirk und Gericht Znaim

Breitangerdorf 1290 ha, 216 m ü.d.M.

Lage: In einer weiten flachen Talmulde, durchflossen vom Danischbach, der bei Gnadlersdorf entspringt und der Thaya zufließt.

Flurnamen: Oberes Feld: Breitlosen, Oberes Feld, Spitz, Kurze und Lange Mauerspringen, Mauerspringer-Berg, Hochfelder, Neuhaiden, Neumaierfelder; Mittelfeld: Am Bäckweg, Am Heuweg, Tanzwiesen, Feldweingärten, Weinkeller, Zeiselbergen, Draußere Feldweingärten, Irren, Altes Weingebirge, Böglischen; Unterfeld: Unterfelder, Schatzgwandten, Wolfsgrund, Hocka, Abstutzen, Lange Heiden (Hutweidlagen), Kurze Heiden, Ergetzlichkeiten, Kobel, Heidviertel (Heidachtel), Alte Heid.

Bodennutzung: Auf Boden hoher Güte, Humus bis 50 cm auf Lehm: Weizen, Gerste, Roggen, Mais, Hafer, Kartoffeln, Rüben, Klee. Vorrangig Weinbau (ca.150ha) und Gurken (gute Ernten 100 Zentner je Bauer und mehr). Obstbau von untergeordneter Bedeutung: Birnen, Maikirschen, Frühäpfel, Marillen, Pflaumen, Reineclauden, Pfirsiche.

Jagd: Hasen (700-800, auch 1000 und mehr), Rebhühner (100), Fasane.

Straßen, Plätze: Gerstenfelder Straße, Urbauer Straße, Kallendorfer Straße, Gnaster Straße; Kellerstraße; die 4 Zeilen werden nach dem bedeutendsten Haus bezeichnet: Schulzeile, Pfarrhauszeile; Schubkarrenplatzl (Spott auf Kleinlandwirte, für deren Wirtschaft ein Schubkarren genügt); in der Flur: Heuweg, Bäckweg, Postweg.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche zum hl.Veit, 1581, urkundlich erwähnt 1220. Chor gotisch mit Kreuzrippengewölbe, Langhaus mit flacher Decke; Kirchenbrände 1626 und 1753. Altäre neugotisch, Bilder von Josef Winterhalter 2. Hälfte 18.Jh., neuer Marienaltar 1934; Orgel von 1800, Kreuzweg von 1836. Turm romanisch, mit neuem Zeltdach. 3 Glocken, 1917 müssen die große und die mittlere geopfert werden, 1921 erneuert, 1942 wieder abgeholt. Ab 1674 selbständige Pfarre.
Gekreuzigter vor der Kirche.
Pfarrhaus, ca.1740.
Friedhof 1833, Friedhofkreuz, 1888.
Mariensäule (Pestmalter), 1701, an der Brücke über den Danischbach.
Hl.Johannes von Nepomuk am Danischbach.
Hl.Florian bei Nr.52, Hl.Vitus, Hl.Johannes der Täufer.
Schmerzhafte Muttergottes
Hl.Dreifaltigkeit, 1705.
Baiersche Kapelle, 1873 (zerstört).
6 Kreuze
5 Bildstöcke
Kriegerdenkmal, 1924.
Kindergarten, 1939.
2 Armenhäuser
Milchhaus, 1923.
Feuerwehrhaus, 1925.
Elektrifizierung, 1931.
Autobuslinie nach Znaim, 1932.

Schule: Volksschule, 1891, zweiklassig, nach Abbruch des Schulhauses von 1800, ab 1922 dreiklassig, mit tschechischer Minderheitsschule; schon nach dem 30jährigen Krieg ist eine erste Schule belegt. 1939 Hauptschule für die Großgemeinde Schatzberg (auch Gerstenfeld, Kallendorf und Urbau), bis 1943 (Lehrermangel).

Gewerbe:
Milchhaus (täglich 1400l).
Ziegelei bis 1930.
Hebamme
2 Gasthäuser, 2 Gemischtwarenläden, Bäcker, Fleischer, 3 Schmiede, Tischler, 3 Wagner, Dachdecker, Weinsensal, 2 Friseure, Sattler, Schneider, 3 Schneiderinnen, Schuhmacher, Trafikant, 8 Maurer.

Vereine:
Männergesangverein, vor 1914, neugegründet 1925.
Konsumverein, 1907.
Raiffeisenkassa, bis 1929.
Anpflanzungs- und Verschönerungsverein, um 1900.
Milchgenossenschaft, 1923.
Deutschvölkischer Turnverein, 1923.
Deutscher Kulturverband, 1932.
Freiwillige Feuerwehr, 1925.
Rindvieh-Versicherungsgesellschaft, 1928.
Veteranenverein, vor 1914, aufgelöst 1922; Kameradschaftlicher Unterstützungsverein gedienter Soldaten, 1930.