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Klein–Niemtschitz

49° 3' N, 16° 30' O

Nemčičky

Nikolsburg

Geschichte:
Erstmals 1349 urkundlich erwähnt, 1417 Besitz des Klosters Kanitz, im 16. Jh. mit starker Brüdergemeinde. Um 1900 gründet man eine Wasser genos sen schaft zum Bau eines Igeldamms als Schutz der Felder gegen jähr liche Überschwem mung. Im I. Weltkrieg fallen 16 Mann, im Zweiten zwanzig. Vertrei bung nach Nieder- und Oberösterreich, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

Bezirk Nikolsburg, Gericht Pohrlitz, Post Kanitz-Eibenschitz, Pfarre Prahlitz
518 ha 220 m ü.d.M.

Flurnamen: Oberfeld, Unterfeld, Mitterfeld, Grund, Hübeln, Bargeln, Teichtln, Landwiesen, Wasserstetten, Kumrowitzer Wiesen, Altenberg, Pfaffenberg, Schmalz grube, Kräuter, Steinberge, Roßweide

Anbau: alle Getreidearten, Zuckerrüben, Gemüse, Obst

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Marienkapelle, erbaut 1903, geweiht 1904
Schule 1884-86, einklassig
Kindergarten 1940
Elektrifizierung 1930
Kanalisation
Autobus nach Raigern, ab 1938 nach Wien

Gewerbe
Brennmühle mit Mährens größtem Wasserrad
Schmied Schlosser Zimmermann

Vereine, Genossenschaften
Freiwillige Feuerwehr 1905
Deutscher Schulverein
Raiffeisenkassa 1894
Milchgenossenschaft 1924