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Heinrichschlag

49° 1' N, 15° 13' O

Jindřiš

Neubistritz

Geschichte
Runddorf, erstmals 1285 urkundlich erwähnt, 1790 als Heinrichschlag. 1937 stellt man auf einem Volksfestes fest, daß von 38 Familien mit Landwirtschaft 8 seit über 200 Jahren, 7 seit über 150 auf ihrem Grund sitzen. Unter Josef II. ruft Gregor Tröscher (No. 13) zur Frondienstverweigerung auf. Die Strafe der Herrschaft Neuhaus: 100 Stockhiebe, er verbringt den Lebensabend im Armenhaus in Ottenschlag. Am 29. Mai 1945 werden 38 Familien mit 166 Personen ausgetrieben.

Bezirk, Gericht Neuhaus. 567 ha. 489 m ü.d.M.

Lage im „Heinrichschläger Tal” zwischen Blauenschlag und Heinrichschlag, durchflossen vom Hammerbach, der den „Waigar”-Teich speist, auch bei Sommerfrischlern beliebt. Der Bach treibt eine Mühle, trennt H. in zwei Hälften und mündet in den Weigerteich bei Neuhaus.

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle zur Muttergottes, 2 Glocken, erneuert 1927; zu Pfarre Blauenschlag 1945 von den Tschechen verwüstet.
Schule, einklassig, 1848
Kriegerdenkmal
St. Johannes von Nepomuk (Brücke)
Grenzsteine des Deutschen Ritterordens (Kreuz und Huf) an der Ortsgrenze
Pestsäule (Massengrab napoleon. Soldaten) am Bahnhof
Armenhaus
Post, Bahnstation Neuhaus
Feuerwehrhaus
Mühle

Raiffeisenkassa im Schulhaus