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Guldenfurt

48° 53′ N, 16° 32′ O

Kolenfurt (seit 1950 Brod nad Dyjí)

Nikolsburg

Geschichte
Wohl 1568-70 entstanden als Neuansiedlung über einem von Kriegen verwüste ten Neudorf; 1583 erstmals beurkundet, gehört bis 1848 zur Herr schaft Dürn holz, dort bis ins 18.Jh. eingepfarrt. 1682: 35 Häuser, 200 Menschen. Kaiser Jo sef II. ord net Meierhofzerstückelungen und Neuansied lungen an, Bau von 9 Häusern. 1792: 72 Häu ser, 408 Einwohner. 1805 plündern die Franzosen alle aus, 1809 hausen sie 16 Wochen lang. Bis 1825 ist alles Land gerodet.

Bezirk, Gericht Nikolsburg, Post Dürnholz 1081 ha

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche hl. Johann von Nepomuk 1770/83
Marienkapelle
Katharinenkapelle am Kapellenberg
Schule, vierklassig; bis 1808 (Neubau) im Gemeindeschankhaus (seit 1658), 1756 erneuert, 1881/82 Er wei terung, zweiklassig.
Mariensäule
Hl. Florian
Hl. Hohannes von Nepomuk
Kriegerdenkmal 1920
Rathaus, 1926
Turnhalle, 1936

Vereine, Genossenschaften
Freiwillige Feuerwehr 1885
Veteranenverein 1900
Turnverein 1910
Landwirtschaftlicher Verein 1908
Raiffeisenkassa 1898
Winzergenossenschaft 1901
Molkereigenossenschaft 1923-24