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Gottschallings

48° 57′ N, 15° 14′ O

Košťálkov

Neubistritz

Geschichte
Gehört 1487 zur Herrschaft Landstein, der Name kommt von Gottschalk. „Wenn die Gottschaller nichts mehr zum Feiern wissen, dann lassen’s den Gemeindediener wieder heiraten.“
Im II. Weltkrieg fallen 19 Mann. Die Deutschen werden am 28. Mai 1945 vertrieben, ein Bauer wird von tschechischen “Partisanen” nach furchtbaren Mißhandlungen ermordet. Der Ort wird eingeebnet.

Bezirk Neuhaus, Gericht Neubistritz 559 ha 520 m ü.d.M.

Flurnamen
Oberer Teich, Unterer Teich,
Gstoanert (Steinert), Grabenacker und -wiesen (Grom), Hartling, Mühlackerln, Mühlfeld, Grubenäcker und -wiesen, Gmoa (gemeinde), Bernhardsliß, Brunngrabenwald, Besseringwiesen, Stuhlbachfeld, Oberer Stuhlbach, d’Au (Wald), Auernwald, Föhrenleiten, Arbingsliß, Gen, Teichwiesen, Fleckln, See- und Ödwiesen, Reicherswald, Kühberg, Bauernwald, Marchbach, Gartenfeld, Marchbachwald, Bach

Anbau von Roggen, Weizen, Hafer, Kartoffel

Straßen, Wege
Altstädter, Klein-Taxener Straße, Hanftalstraßl, Auernweg, Grabenweg (Gromweg), Mühlsträßle, Bernhardsweg, Stulbachweg, Wetzlersweg, Reichersweg, Hohlweg, Regenwurmweg, Waldsträßle

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle zum hl. Schutzengel, 1487 erstmals urkundlich erwähnt, Turm 1618;
3 Glocken (1612, 1711, 1772), zu Pfarre Altstadt,
Kriegerdenkmal 1921
2 Wegkreuze (Straße nach Altstadt)
Pestsäule (Straße zur Hanftalmühle)
Marter, hl. Dreifaltigkeit (westl. Ortsende)
Marter, Mariahilf (südlich)
Schule 1910, zweiklassig, davor eine der beiden Klassen in einem Bauernhaus
Kindergarten
Post Kautzen, NÖ
Elektrifizierung 1943

Gewerbe
Ziegelei
Mühle
Hausindustrie: Weben und Stricken

2 Gasthäuser Wagner Dachdecker
Lebensmittelgeschäft 2 Tischler Einige Maurer
Schmied Zimmermann 3 Schuster

Vereine
Feuerwehr 1896