o-016-01-Gebharz « »

Gebhards

49° 1' N, 15° 13' O

Skalka

Neubistritz

Geschichte
Die Besiedelung des Landsteiner Gebietes erfolgt von Niederösterreich zu Beginn des 13. Jh. mit Gebhard II. (gest. 1215) und Gebhard II. (gest. 1246), G. wird 1249 erstmals genannt. 1487 übergibt Wolfgang von Kraigh seinen beiden Söhnen auch Gebharz, 1489 und 1542 als öd bezeichnet, im Steuerkataster von 1654 genannt. An der Stelle des verödeten Ortes befindet sich der Gebhartsteich. Graf Herberstein läßt nach Silber graben, ohne Erfolg. Aus den Siedlungen der Bergleute entsteht 1790 Philippsdorf. 1861 wütet eine Feuersbrunst. Im Mai 1945 werden alle Deutschen vertrieben, der Ort verödet.

Bezirk Neuhaus, Gericht Neubistritz, Pfarre Kloster, Post Altstadt
375 ha 600 m ü.d.M.

Lage beiderseits des Ortsbaches, der in den Dorfteich (Karpfen, auch Löschteich) fließt, nahe dem Ginghersch (708 m).

Flurnamen
Brenntat, Beri, Liesl; die nördlich vom Ort am Olienteich liegenden Häuser werden „Waldhäuser“ genannt.

Baudenkmäler, Einrichtungen
Kapelle Mariae Geburt und St. Katharina, zu Pfarre Kloster
Schule, einklassig, auch für Philippsdorf

Waldarbeit, Weberei
Gasthaus zwei Schreiner Maurer (sommers in Wien)