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Freistein

48° 54′ N, 15° 41′ O

Frejštejn (seit 1949 Podhradí nad Dyjí)

Znaim

Geschichte
Eine Burg Vreynsteyne ist 1251 urkundlich belegt, von ihrer Zerstörung um 1480 wird 1493 berichtet. Schon 1331 ist die Ansiedlung Vreinstain um die Burg genannt, noch vor 1563 erhält der Ort Fraynstayn Marktrechte, die Maximilian II. 1571 erneuert. Seit 1633 wird der zur Herrschaft Ungarschitz gehörende Markt Freystein genannt, seit 1672 Freistein. Als Sommerfrische in Znaim, Brünn, Iglau und vor allem in Wien beliebt. In Bachörtel, 1900 als eigenes Dorf innerhalb der Gemeinde angegeben, leben 114 Personen

Matriken seit 1822 (bei Stallek).

Bezirk Znaim, Gericht Frain

Gassengruppendorf 613 ha, 368 m ü.d.M.

Flurnamen: Krautgärten, Petreinische, Sonnleite, Penkerleiten, Bauwald, Baufeld, Spitzwiese, Fuchsnazlzipf, Böhmische Wiese, Böhmischer Graben, Hofstätte, Stockacker, Steinige Leiten, Lichtgraben, Rabenfelsen, Stierwiese, Steinerner Tisch, Tonleiten, Tannenwald, Lehmg’stetten, Kohlstatt, Heruntere Hochwiese, Weihgraben, Neuweg, Schallergraben, Obere Hochwiese, Ohnwiesleiten, Ohnwiese, Saugraben, Saugrubenleiten, Fichtleben, Fichteln, Hartgraben, Loibingwald, Augraben, Bruckleiten, Stalleker Graben, In der Thaya oben, Banngartleiten, Banngarten, Röhren, Große Äcker, Bergackerln, Gemeindeackerln, Große Luß, Hasenleiten, Frainerische, Gemeindewald, Bachleiten, Hasenleiten, Gemeindeweide.

Straßen, Plätze: Enta-Örtl, Bach-Örtl, Oberörtl, Unterörtl, Markt.

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Kapelle hl.Johann und Paul, 1721, Westturm 1884; 2 Glocken.
Dreifaltigkeitssäule, 1.Hälfte 18.Jh.
Burgruine, 13.Jh.; um 1250 ist ein Gaitmar von Freistein überliefert. Vorbau mit starker Schildmauer, Zugbrücke mit 2 rechteckigen Türmen; zweigeschossige Mauern mit Renaissance-Fensterresten.
Loibingmarter
Turnerjugendheim nahe der Burgruine.

Schule: Volkschule, zweiklassig.

Gewerbe:
Mühle, 1787.
2 Sägewerke
Holzwolle-Erzeugung
2 Mühlen: Loibingmühle

Vereine:
Deutschvölkischer Turnverein
Freiwillige Feuerwehr