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Buchen 2011, Foto Gessmann

Buchen

49° 8' N, 14° 58' O

Buk

Neubistritz

Geschichte
Entstehung ist Anfang 12. Jh. anzusetzen; urkundlich für die Zeit 1260 – 1277 erwähnt. 1748 kommt eine Heuschreckenplage, 1771 erfolgt die Hausnumerierung. 1790 wird ein Aufruhr von Bauern, die, verleitet von einem Schullehrer, ihre Abgaben nicht entrichten wollen, von Militär unterdrückt. Im März 1918 vernichtet ein Brand 14 Bauernhäuser und und drei Gebäude von Kleinhäuslern. Im I. Weltkrieg fallen vierzehn Mann.

Dorfgemeinde, Bezirk, Gericht Neuhaus 709 ha 450 m ü.d.M.

Oval angelegt

Flurnamen
Hausfluren, Glosa, Hinaus, Sandluß, Schoha, Maring
Anbau: Roggen, Hafer, Gerste, Kartoffel, Rüben, Klee. 30 Haupt- und 32 Nebenerwerbsbetriebe
Jagd wildreich, 4-600 Hasen u. Rebhühner, Wildenten, Wildtauben, Birkhähne.
6 größere Gemeindeteiche, nach den nächstliegenden Häusern benannt: Kosnopfla-, Schiehauern-, Pöln-, Gemeinde- und Hegateich, mit Karpfenzucht, außerhalb das „Buchenroißl“.
Jagd: ca. 100 Hasen.

Wege
Mühlweg, Totenweg, Prinzengasse, Holdergasse, Zellergasse, Zwereweg

Bauten, Einrichtungen
Kapelle zum hl. Florian 1767 zu Pfarre Neuhaus
Steinkreuz 1788 (Werkstatt Helleport, Zlabings) vor der Kirche
Schule, zweitklassig ca. 1900
Kindergarten 1938
Kriegerdenkmal, Mai 45 von Tschechen zerstört
Peststein am Totenweg
6 Feldkreuze
Rudischerkreuz
Fuchsenkreuz
Fuchsenhüttenkreuz
2 Martern (Ortsausgang Zellergasse, am Totenweg im Wald)

Ziegelei bis 1929
Gasthaus 1913

Vereine
Feuerwehr mit Musikkapelle
Liedertafel
Turnverein mit Theaterriege