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Bischofswarth

48° 46′ N, 16° 46′ O

Hlohovec

Nikolsburg

Geschichte:
Der Flurname erscheint erstmals im Liechtensteinischen Urbar von 1414, bezeich net einen erhöhten Punkt im Gelände, einen “Wartberg”, Gründung des Passauer Bischofs an der Grenze zwischen Österreich und Mähren, ursprüng lich sumpfiges Gelände, vom Grenzbach durchzogen. Als neu angelegtes Dorf 1570 erstmals erwähnt, wohl anstelle der im 15. Jh. verödeten Dörfer Allach und Königsbrunn nördlich von Feldsberg mit Kroaten besiedelt. Von slowa kischen Zuwanderern unterwandert, gegen Ende des 19. Jh. ist das kroatische Element verschwunden, vor der Reglung durch den Friedensvertrag 1919 von den Tschechen besetzt. Die Bewohner werden 1945 nicht vertrieben.

Bezirk Göding, Gericht Lundenburg 895 ha

Am Bischofswarther Teich, einem der vier zusammenhängenden Liechten steini schen Karpfenzuchtteiche (insgesamt ca. 600 ha) zwischen Feldsberger und Eisgruber Gemarkung, mit Grenzschloß am westlichen Rande.

Filialkirche hl. Bartholomäus (zu Feldsberg)