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Alt Petrein

48° 54′ N, 15° 43′ O

Starý Petřín

Znaim

Geschichte
Der Ort ist wohl ebenso alt wie Neu-Petrein, das 1255 besteht, 1323 werden beide Petrein als Zubehör des Frainer Gutes genannt. Im 16.Jh. besteht hier eine obrigkeitliche Maut, 1535 ein obrigkeitlicher Hof, das Dorf ist bereits verödet, es wird 1550 neu angelegt.

Matriken seit 1785

Literatur:
Gregor, Gustav: Ortsgeschichte von Alt-Petrein. 1957

Bezirk Znaim, Gericht Frain

Linsenangerdorf 784 ha, 430 m ü.d.M.

Flurnamen: Kopfäcker, Krautgarten, Halblehen, Untere und Obere Halblehen, Grabenleiten, Tettenhengst, Winkel, Greinfeld, Holzacker, Bann, Vogeltränk, Krösingteil (Ödung Krösing), Zugab, Ludengraben, Petreiner Lüß.

Bodennutzung: Gurken

Baudenkmäler, Einrichtungen:
Pfarrkirche Johannes der Täufer, laut Pfarrbuch zu den 12 ältesten von Mähren gehörig. Schon 1516 besteht eine Kapelle. Drei Altäre und Kanzel von 1750, Taufbecken von 1780; Turm 1770, Umbau 1806. 2 Glocken. Pfarre seit 1785, eingepfarrt: Neu-Petrein und Jasowitz.
Friedhof am Ortsausgang neu angelegt.
Steinernes Kreuz

Schulen:
Volksschule, 1817 erbaut, 1893 zweiklassig in Zubau durch Alt- und Neu-Petrein sowie Jasowitz; für 1674 Aufnahme eines Schullehrers gemeinsam mit Jasowitz belegt; das alte hölzerne Schulhaus wird 1810 abgeräumt.
Ländliche Fortbildungsschule, 1922, für den Schulsprengel mit Landschau, Pomitsch, Jasowitz, Neu-Petrein, Schaffa, Freistein und Alt-Petrein.