Theodor Hörmann

Maler

1840 Imst/Tirol - 1895 Graz

Einer der ganz großen Maler der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts war Theodor von Hörmann, geboren am 13.Dezember 1840 in Imst in Tirol. In jungen Jahren Offizier, begann er erst als Vierzigjähriger mit dem Studium der Malerei bei Feuerbach und Lichtenfels in Wien, kam als Zeichenlehrer an die Offizierschule nach St.Pölten, unternahm Studienreisen, war gemeinsam mit Gustav Klimt einer der Mitbegründer der Wiener Sezession und ließ sich schließlich in Znaim nieder, wo er im Thayadorf im Gasthof Fasching eine Wohnung bezog. Der begeisterte Naturbeobachter hat wie kein anderer eine Fülle von Motiven von Znaim und seiner Umgebung naturgetreu wiedergegeben. So verdanken wir ihm, dass unsere Heimat in seinen zum Teil berühmt gewordenen Landschaftsbildern in der Welt bekannt wurde. In seine Znaimer Zeit fällt der Höhepunkt in seinem Schaffen; unter anderen entstanden folgende Bilder: „Znaim im Winter“ (es befindet sich in der Galerie des 19.Jahrhunderts im Wiener Belvedere), „Das große Esparsettefeld bei Znaim“, „Wintersonne in Znaim“, „Schlittschuhläufer bei Lundenburg“,“Unter Blüten“, „Des Kranken Morgenfreude“, „Nach dem Eisgange“, „Regentag“, „Ausblick über Felder“, „Weg durch Esparsettefelder“, „In den Obstgärten von Znaim zur Zeit der Blüte“, „Weingärten in Znaim“, „Mohnfeld“, „Zur Zeit der Fliederblüte“. Theodor vom Hörmann starb am 1.Juli 1895 in Graz.

tätig: Znaim |