Johann Künzel

Geigenbauer

1825 Schönbach bei Eger - 1903 Znaim

Der wohl berühmteste Geigenmacher war Johann Künzl, geboren am 3. Mai 1825 in Schönbach bei Eger, der sich – wie Lütgendorff weiter berichtet – in der Welt gut umgesehen hat und zehn Jahre lang Gehilfe bei Gabriel Lemböck in Wien war, in dessen Art er in der Folge alle seine Geigen baute; diese fielen so gut aus, dass sie selbst denen Wassermanns entschieden vorgezogen werden müssen. Künzl, der seine Werkstatt zuerst in der Kalchergasse, seit 1867 in der Unteren Böhmgasse hatte, schuf außer hervorragenden Violinen Heinrich Fiby besaß eine von ihm, die er im Ton einer alten Amati gleichstellte, – noch wertvolle Violen, Baßgeigen, Gitarren und Zithern. Seine Geigen gelten als hervorragende Konzert- und Orchesterinstrumente. Johann Künzl starb am 15. November 1903 in Znaim. Seine Werkstatt übernahm sein Neffe Anton Kreuzinger.


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