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Dr. Johann Zabel

Konsistorialrat

1910 Untertannowitz - 1977 Wien

Zum provisorischen Leiter des Generalvikariates ernannte die Diözesanverwaltung Dr. Johann Zabel, Pfaffer von Leipertitz, und statteten ihn mit Generalvikarsvollmachten aus. Nach dem Tod von Bischof Dr. Josef Kupka am 20. Juni 1941 gab es keinen Diözesanbischof den Leiter des Seelsorgeamtes mehr. Konsistorialrat Dr. Johann Zabel, geboren am 26.Jänner 1910 in Untertannowitz, 1931 zum Priester geweiht, war der letzte Leiter des Generalvikariates Nikolsburg, das, wie er in seinem Buch „Zweihundert Jahre Bistum Brünn 1777-1977“ schreibt, sang- und klanglos nach dem Krieg zu bestehen aufgehört hat. Es gab von Seiten der Diözesanleitung weder eine offizielle Mitteilung noch ein Dankeswort. Nach seiner Vertreibung wirkte Dr.Zabel als Religionsprofessor in Wien und versammelte noch bevor nach den staatlichen Vorschriften Heimattreffen stattfinden durften, die Südmährer ab 1947 zu Wallfahrten, die zugleich Wiedersehensfeste waren. Diese von ihm eingeführten Wallfahrten fanden damals in der Wallfahrtskirche „Maria Schmerzen“ in Wien, in Maria Dreieichen und zum Fest des heiligen Klemens Maria Hofbauer in „Maria am Gestade“ in Wien statt. Meist zeigte Dr. Zabel bei dieser Gelegenheit nach den Gottesdiensten Lichtbilder aus Südmähren. Die Wallfahrten gaben unseren Landsleuten besonders in den ersten Jahren nach der Vertreibung viel Trost und Aufmunterung. Dr. Johann Zabel starb am 30.Juli 1977 in Wien, begraben wurde er am Friedhof in Maria Dreieichen.


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